The Swinging Ladies 2.0

„The Swinging Ladies“ wurden 1994 von mir zusammengeführt und als Band gegründet. Die erste Besetzung bestand aus vier hervorragenden US-Amerikanerinnen und mir am Bass. Die Band tourte acht Jahre in Europa, veröffentlichte zwei Alben, trat im Fernsehen und Radio auf und war äußerst erfolgreich.
2002 wurde die Band mit deutschen Musikerinnen besetzt, die wunderbare US-Trompeterin und Sängerin Stacy Rowles – Tochter des legendären Pianisten Jimmy Rowles blieb in der Frontline. Für sieben Jahre bestritt die neue Band zahlreiche Konzerte im In- und Ausland  und nahm ein Album auf. Stacy Rowles starb 2009 bei einem Autounfall. Seitdem treten „The Swinging Ladies“ mit verschiedenen Bläserinnen und Sängerinnen auf.
Die Besetzung für 2017 umfasst die originale Rhythmusgruppe und zwei sehr talentierte, junge deutsche Bläserinnen.

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Cora Brunner ist eine freischaffende Multi-Instrumentalistin, die mit sieben Jahren auf der Klarinette begann. Heute spielt sie überwiegend Trompete und Saxophon. Ihr Trompetenstil ist hauptsächlich von Fats Navarro und Clark Terry beeinflußt. Sie gewann zahlreiche deutsche Bundeswettbewerbe und war für einige Zeit Mitglied des renommierten Bundesjazzorchesters (BuJazzO).

Stephanie Lottermoser ist eine in München ansässige Saxophonistin and Sängerin, die bereits drei Soloalben veröffentlichte, für die sie auch die Musik schrieb. 2014 erhielt sie ein Stipendium und verbrachte ein halbes Jahr in Paris an der „Cité International des Arts“, wo sie die Musik zu ihrem Album „Paris Songbook“ schrieb. Sie unterrichtet auch für das Bayerische Jugend Jazz Orchester.

Anke Helfrich studierte in Holland und New York. Ihr Trio gewann 1996 die European Jazz Competition und 1998 den Hennessy Jazz Search. Auf Ihren Alben präsentierte sie u.a. Mark Turner (2000) und Roy Hargrove (2006). Seit 2011 unterrichtet sie Jazz Piano, Ensemble, Theorie und Gehörbildung an Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt. Für ihr letztes Album, das sie in New York aufnahm, erhielt sie den ECHO Jazz Preis 2016 in der Sparte „Piano/Keyboards national“.

Carola Grey am Schlagzeug gilt als eine der Besten für verschiedene musikalische Stile: sie spielte mit Mike Stern, Ravi Coltrane, Rocco Prestia (Tower of Power), Larry Coryell, Jeff Berlin, Stu Hamm u.v.a. Ihr Spiel ist geprägt von Tiefe, Talent und Leidenschaft. Daneben sing, komponiert und arrangiert sie auch. Ihr CDs gelangten in die Top Ten der US Gavin Charts und brachten ihr diverse Preise ein, u.a. den Bayerischen Kulturpreis, den Int. Jazz Award Burghausen und den Müncher Music Award.

„The Swinging Ladies“ orientieren sich musikalisch an einer der kreativsten Perioden der Jazzgeschichte: den 50er-70er Jahren. Aus dem Swing der Bigbands entwickelten sich neue Stile wie Bebop, Hardbop, Cool Jazz, Funk und Soul. Bands wie die von Cannonball Adderley, Horace Silver oder Herbie Hancock erlangten Weltruhm. Sie verbanden den Swing mit neuen Rhythmen und Klängen. Auch Musik aus Lateinamerika (Bossa Nova, Samba, kubanische Grooves) – zusammengefasst unter dem Begriff Latin Jazz – gewann grossen Einfluß. Die daraus resultierenden Klänge und Rhythmen waren aufregend, mitreissend und hochenergetisch. Genauso leidenschaftlich und mit viel Könnerschaft präsentieren die fünf Damen berühmte Kompositionen aus dieser Zeit – swingend, groovig, funkig und mit Latin-Touch.

Hier sind zwei Videos von 2016: Festival „TanJazz“ in Tanger, Marokko

Festival in Castellon, Spanien